Partnervermittlungen Wikipedia

Weniger aktive Profile als beworben: Bei vielen Partnerbörsen werden auch inaktive Profile oder Profile von Mitgliedern angezeigt, die kein kostenpflichtiges Abo abgeschlossen haben und damit Kontaktanfragen nicht beantworten können. Wirtschaftlich nützt der Partnervermittlung ein Kunde mehr, je länger er Single bleibt und die Dienste des Unternehmens kostenpflichtig in Anspruch nimmt. Dies könnte einen Anbieter dazu verleiten, absichtlich unpassende oder gar fingierte Kontakte zu vermitteln um den Kontaktsuchenden länger als Kunden zu halten.

Eine derartige Manipulation wäre nicht nachweisbar. Neumitglieder werden durch fingierte Kontaktanfragen sogenannte Ringer in ein Abo gelockt oder zur Verlängerung des auslaufenden Abonnements bewogen, nach Abschluss bricht der Kontakt ab. Freitexte in der Selbstdarstellung werden üblicherweise erst nach Sichtung durch Mitarbeiter des Betreiberportals freigegeben. Suchende waren überwiegend Anfang 30 und zwei Drittel von ihnen waren männlich.

Ihr Bildungsniveau wies erhebliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen auf: Männer hätten überdurchschnittlich oft einen Hauptschulabschluss, während Frauen mit Abitur überrepräsentiert waren. Hochgebildete Frauen suchen demnach nach einem Partner mit ähnlichem Bildungsabschluss, während hochgebildete Männer ihre Partnerinnen nicht immer und unbedingt nach diesem Kriterium auswählen. So bestehe ein direkter Zusammenhang zwischen dem gestiegenen Bildungsniveau bei Frauen, dem gesunkenen Marktwert geringgebildeter Männer und dem Ergebnis der repräsentativen Erhebung, genau diese beiden Gruppen besonders häufig in Singlebörsen anzutreffen.

In der Regel können mehrere Fotos eingestellt werden. Eine Kommunikation zwischen den Beteiligten ist meist nur bei kostenpflichtiger Mitgliedschaft möglich. Da Singlebörsen meist einen deutlichen Männerüberschuss haben, bieten einige für Frauen den Leistungsumfang kostenlos, den Männer bei entgeltlicher Mitgliedschaft haben. Es gibt Anbieter, die auch in der kostenlosen Basis- oder Standardmitgliedschaft Kontakte zwischen ihren Mitgliedern erlauben. Die Anzahl dieser Anbieter hat in den letzten Jahren abgenommen.

Die Vertragsbedingungen einer Singlebörse sind vielfältig und vor der Anmeldung eines kostenpflichtigen Abonnements zu bewerten. Dafür gibt es auch einige Portale die einen Vergleich anbieten. So werden psychologisch begründete Tests zur Persönlichkeit und Übereinstimmung mit potentiellen Partnern angeboten oder es werden bestimmte Zielgruppen z.

Die qualitativen Unterschiede bestehen im Umfang der Angaben im Profil, die sich bis in Einzelheiten wie Lieblingsspeisen, Urlaubswünschen, sexuellen Präferenzen, Angaben zur Ausbildung und zu Sprachkenntnissen erstrecken. Die Profile der anderen Mitglieder sind erst nach dem Kauf einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft zu erkennen. Fotos können von jedem Mitglied individuell freigeschaltet werden. Der zur Partnersuche ebenfalls nötige Persönlichkeitstest wird gesondert berechnet.

Automatische Verlängerungen führen zu weiteren Kosten. Sicherheit und Datenschutz[ Bearbeiten Quelltext bearbeiten ] erhielt ElitePartner das Safer-Shopping -Siegel des TÜV Süd. Als einzige der insgesamt 14 geprüften Singlebörsen und Partnervermittlungen im Internet schütze ElitePartner sowohl sensible Zahlungsdaten sowie auch persönliche Angaben und Anmeldedaten zuverlässig.

Ähnlich anderen Abomodellen z. Bahncard kann ein Teilnehmer den AGB beim Kauf zustimmen, ohne diese wirklich gelesen haben zu müssen. Dies führt zu einer Verschleierung von Kosten und zur automatischen Verlängerung.


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